Nahrung, Wasser, Bildung, Sicherheit, ein sicheres Zuhauses und eine Familie: Das sind nicht nur Bedürfnisse, es sind die Grundrechte eines jeden Menschen – überall auf der Welt.

INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
Wir sind ein Verein, ursprünglich aus Italien, der 2001 gegründet wurde und seinen Sitz in Mailand, Italien, hat. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der weder politisch noch religiös ist. Der Verein wurde aufgrund der Zuneigung und Liebe Cecilia Lachats für Afrika und seine Menschen gegründet. Das Ziel des Vereins ist es, Kinder in einer friedlichen Umgebung aufwachsen zu lassen, ihnen die bestmögliche ethische und psycho-pädagogische Ausbildung zu ermöglichen und sie mit größter Sorgfalt in Bezug auf ihre Gesundheit zu versorgen. Denn wir denken, dass dazu jedes Kind ein Recht hat.

Es obliegt uns, die Voraussetzungen für eine gesunde Individualität und eine ruhige Entwicklung zu schaffen. Wir als Verein wollen sicherstellen, dass die Kinder in der Kalahariwüste, Botswana, einen sicheren Hafen und eine große Familie haben. Denn die Familie ist ein heiliger Ort, ein Ort an dem die Werte der Brüderlichkeit, der Solidarität und der Unabhängigkeit gelernt werden.

Es ist deshalb von größter Bedeutung, dass die Kinder nicht den Kontakt zu ihren Familien und Freunden verlieren. Aus diesem Grund haben wir auch lediglich eine Schule gegründet – und kein Heim. So besuchen die Kinder Schule und haben die Möglichkeit, am Leben ihres Landes, ihres Dorfes und ihrer Familie teilzunehmen. Denn die Kultur, die örtliche Sitten und die verschiedenen religiösen Zugehörigkeiten müssen vollumfänglich beachtet und respektiert werden.

EIN UNERWARTETER BEITRAG
Die unermessliche Liebe Cecilias zu den Kindern Afrikas, insbesondere denjenigen von Botswana, reichte jedoch nicht aus um den Verein zu gründen. Geholfen hat ein unerwarteter finanzieller Beitrag von Davide, Cecilias Ex-Partner. Bis 2005 war er Vorsitzender des Vereins „Mosaico Euroafricano ONLUS“ in Italien und auch heute, nach der Trennung, ist er weiterhin Hauptsponsor. Darüber hinaus konnte der Verein durch Davides Kontakte den Buchhalter Roberto Briolo finden, Francesco De Stefano übernahm später diese Rolle. De Stefano beaufsichtigt die Finanzen der Projekte, dies mit grosser Aufmerksamkeit, Hingabe und Begeisterung.

Weitere Freunde, die für den Verein unentbehrlich sind, sind Maria Grazia Cucinotta, Patin des Zentrums in Botswana und Marco und Giovanna Zanichelli, Hauptsponsoren, lebenslange Freunde und Eltern von Paolo – dem Geistes- und Schutzengel der Schule. Diese wurde nach ihm benannt – er starb bei einem Autounfall im jungen Alter von 18 Jahren. Wegen seiner Lebensfreude, seiner Energie und seiner Persönlichkeit beschloss Cecilia die Schule nach ihm zu benennen.

DER GROSSE SCHRITT
Cecilia entschied, die Leitung des Projekts in der Kalahariwüste, Botswana, nach der Trennung von Daniele zu übernehmen. Und nach dem ihre Kinder, Andreas und Manuela, in andere Städte gezogen sind, um zu studieren, konnte sie diesen Entscheid auch mit ihren Muttergefühlen vereinbaren.

1999 begann sie Spenden zu sammeln, Bargeld sowie Kleidung, Computer und solche Dinge. Im Jahr 2001half Dr. Roberto Briola Cecilia, den Verein „Mosaico Euroafricano ONLUS“ in Italien zu gründen. Im Jahr 2002 wurde das soziale Ziel des Vereins geändert. Seither ist es unverändert.

DIE ZIELE
Der Verein hat als Hauptziel die Bereitstellung sozialer und sozio-sanitärer Hilfe im Sinne von Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe a) der D.lgs.460 / 97, zu der unter anderem der Bau und die Erbringung von Dienstleistungen gehören. Diese sollen den sozioökonomisch unterprivilegierten Kindern in Botswana, in der Nähe der Stadt Ghanzi, zu Gute kommen.

Das Ziel des Vereins umfasst ferner die in den Ziffern 2, 3, 4 und 5 des oben erwähnten Artikels 10 Absatz 1 von D.lgo.s460 / 97 genannten Gesundheitsfürsorge, Wohltätigkeit, Bildung und Ausbildung. Gemäß Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe c) Dlgs.460 / 97 ist es dem Verband ausdrücklich verboten, Tätigkeiten mit Ausnahme der in den jeweiligen Absätzen genannten Tätigkeiten auszuführen. Dies mit Ausnahme von Tätigkeiten, die direkt mit diesen zusammenhängen .

Innerhalb dieser festgelegten Grenze steht es dem Verein frei, jede Art von Tätigkeit auszuüben sowie vertragliche Vereinbarungen für Waren, Immobilien oder sonstige finanzielle Gründe zu schließen, die für die Erreichung der gesellschaftlichen Ziele des Vereins notwendig oder nützlich sind Verweis auf das soziale Ziel der Vereinigung.

Somit ist ein derzeitiges Ziel die Schule zu vergrößern. So, dass noch mehr hilfsbedürftige Kinder aufgenommen werden können. Denn schon jetzt gibt es pro Jahr mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind. Momentan ist eine Aufstockung der Klassen aber noch nicht möglich. Das Gesetz in Botswana verbietet es, mehr als 30 Kinder in einer Klasse zu haben.

Um eine Aufstockung zu ermöglichen ist ein weiteres langfristiges Ziel die Gründung einer Privatschule. Mit dieser könnten die Kinder länger vom Angebot von Mosaico Euroafricano profitieren und müssten nicht schon mit acht Jahren ins ungenügende Schulsystem von Botswana wechseln.

Der Verein will aber weiter daran festhalten, dass die Schule denjenigen Familien und ihren Kindern offensteht, die es am Dringendsten benötigen.

Weitere Ziele sind das Anpflanzen eigener Nahrung, ermöglicht durch Permakultur und die Ausbildung eigener Lehrkräfte.

PAOLO ZANICHELLI CHILDRENS HOME
Am 27. März 2004 wurde im Anschluss das Fundraisings das „Kinderheim Paolo Zanichelli“ für bedürftige Kinder offiziell in Anwesenheit des damaligen Präsidenten, Exzellenz, Festus G. Mogae eingeweiht. Das Zentrum befindet sich in Dikha, einem Dorf im Wüstengebiet der Kalahari und beherbergt derzeit etwa 90 Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren, von denen einige HIV-positiv sind.

Es wird offiziell von einer lokalen gemeinnützigen Organisation geleitet, die im Jahre 2002 gegründet wurde und unter dem italienischen Namen „Mosaico Euroafricano“ besteht. Obwohl sie unter der direkten Leitung von „Mosaico Euroafricano ONLUS“ in Mailand, Italien, operiert, ist „Mosaico Euroafricano“ im Botswana-Gesetz verankert und unterliegt somit den örtlichen Regierungskontrollen. Denn: Um die Schule überhaupt eröffnen zu können, musste eine lokale Institution her. Den im botswanischen Gesetz ist es verboten, Land und Immobilien an Gebietsfremde zu verkaufen.

DAS SCHWEIZER TEAM
Und wir wollen neben dem Italienischen und dem Amerikanischen Team auch nicht das Schweizer Team vergessen. Cecilias Schwester und Schweizer Freunde kümmern sich neben der Übersetzung der Materialien des Vereins  auch um das Fundraising und die Korrespondenz. Darüber hinaus sind sie für den alltäglichen Umgang mit den schweizerischen Spendern zuständig.

Einen grossen Dank gebührt Urs Mühlemann und seiner Frau Margreth, der Schwester von Cecilia, Hauptsponsoren und Schutzengel. Sie unterstützten den Verein von Anfang an und brachten regelmäßig Mittel zur Deckung der Betriebskosten auf.

Nils Hänggi, junger Journalist, und Freund der Familie ist für die Schweizer Korrespondenz zuständig, sowie für den Betrieb der deutschen Instagram-, wie auch Website.

Die in der Schweiz durchgeführten Aktivitäten fallen derzeit in die finanzielle Verantwortung des Vereins „Mosaico Euroafricano ONLUS“ in Italien. In naher Zukunft soll aber eine Schweizer Foundation eröffnet werden.

VEREINSSTRUKTUR
Die italienische Vereinigung „Mosaico Euroafricano ONLUS“ und das Schweizer Team von „Mosaico Euroafricano ONLUS“ fungieren als Schwestern. Sie suchen in Europa nach neuen Spendern, Geldern und Mittel für die Schule in Botswana. In Botswana stationiert ist Andreas Manfredi, der Sohn von Cecilia. Er lebt mit seiner Frau und seinem Kind nahe der Schule. Er führt Lodges und ist für den reibungslosen Ablauf in der Schule zuständig. Darüber hinaus ist er die Ansprechperson vor Ort.